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15.07.2013 15:17 Alter: 1 Jahr(e)
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Dierk Timm bei AG 60plus


Dierk Timm, Foto © eh

Pulheim - Erstmalig hatte die neu gegründete SPD AG 60plus unter ihrem Vorsitzenden Gerd-Peter Schmitz zu einer öffentlichen Versammlung den hiesigen Bundestagskandidaten der SPD, Dierk Timm, zu einer Dikussion über aktuelle Fragen eingeladen.

Schmitz zeigte sich überrascht über den guten Besuch dieser Veranstaltung. "Das Thema sei offensichtlich für  viele Bürger sehr interessant", so meinte er bei seiner kurzen Begrüßung. Timm ließ es nicht bei Förmlichkeiten bewenden, sondern kam schnell zur Sache, um sich zunächst mit den bundespolitischen Themen wie Arbeit, Bildung und Rente zu befassen.

Er präisierte klar und eindeutig die Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn von € 8,50, diesen Betrag wollte er aber nur als Einstieg verstanden wissen. Immerhin würde das eine zusätzliche Kaufkraft von 11 Mrd Euro bringen, merkte er an. In diesem Zusammenhang sprach er auch das Kapitel Lohngleichstellung von Mann und Frau sowie das Verhältnis Leiharbeiter zu Stammbelegschaften an

Das Durcheinander der verschiedenen Schulformen im gesamten Bundesgebiet ist für ihn zwar dem Föderalismus geschuldet, allerdings sollte hier in der Zukunft wesentlich mehr Abstimmung unter den Bundesländer passieren, damit alle Bildungsstandards gleich angesehen werden können. Kein Mensch solle im Alter eine Rente unter € 850 erhalten, Stand heute, so sein Credo, gleichzeitig mahnte er an, dass der Staat dafür sorgen müsse, dass man mit 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente gehen könne.

Speziell auf die örtlichen Belange des zukünftigen Wohnungsbedarfes angesprochen, stellte er fest, dass Pulheim so gut wie keinen öffentlich geförderten Wohnungsbau aufweise.Günstiger Wohnraum wird auf kurz oder lang zur Verfügung gestellt werden müssen, Studien zeigten hier eine große Bedarfslücke für Jung und Alt. Dieses Phänomen gilt sowohl für Pulheim als auch für den Kreis, der sogar Teile seiner jährlich von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Gelder mangels Bautätigkeit nicht abruft.

Ganz gezielte Fragen nach der örtlichen Infrastruktur in Sachen Bahn und Busverkehr, altengerechter Wohnraum und natürlich fußläufig zu erreichende Einkaufsmöglichkeiten rundeten das Fragenspektrum der vielen Besucher ab.    

- Quelle: Hans Hugo Sürth


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